nser Hunderudel besteht im Moment aus drei Hündinnen und drei Rüden.
 


Nachdem unsere Kathy nun seit dem 16. Oktober 2018 im Hundehimmel ist, sind nun Merry und Clayton die ältesten Rudelmitglieder.

Dass wir aus Zandys letztem Wurf (eine Wurfwiederholung des erfolgreichen F- Wurfes) noch eine Hündin behalten wollten, war klar.
Die Spannung stieg bei der Geburt, denn diesmal sollte es doch möglichst mit einer schwarz/weissen Hündin klappen.
Wieder, genau wie bei ihrer Tochter Missy, kamen fünf Jungs und zwei Mädchen zur Welt. Es waren ein fawnfarbenes- und, man glaubt es kaum, ein schwarzes Mädchen. Unsere Merry.
Wir sind Zandy sehr dankbar, dass sie uns diesen Wunsch erfüllt hat.
Merry ist ein ganz pfiffiges, kluges Mädchen und hat ihren Bruder, zu dem wir gleich kommen, voll im Griff.
Obwohl man ja nicht immer vergleichen soll, erinnert sie uns doch sehr an ihre Uroma Cirby.

Ja und jetzt kommen wir zu Clayton! Genau wie damals Coolio war er nicht vorgesehen, aber er wollte irgendwie einfach nicht zu einer neuen Familie!
Zuerst wurde zwischen ihm und einem seiner Brüder gewählt, man entschied sich für den Bruder!
Dann kam eine Anfrage aus Kopenhagen, dort sollte er als Ausstellungshund Karriere machen. Aber wie so oft kamen dann doch wieder Zweifel: was ist, wenn er die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann?! Wird er auch dann noch geliebt? Was wird dann aus ihm?
Wir entschieden uns dagegen und wollten lieber eine Familie für ihn suchen, bei der er in erster Linie ein geliebtes Familienmitglied ist und die Ausstellungskarriere erst an späterer Stelle kommt.
Nach langem Hin und Her haben wir dann auch eine Familie gefunden, die niemals einen Hund abgeben würde, nur weil er sich nicht für eine Ausstellungskarriere eignet, die an ihren Hunden hängt und bei der sie auch alt werden dürfen.
So blieb Clayton bei UNS!
Ihn zu beschreiben fällt mir etwas schwer, weil Clayton ein richtiger “Herzenshund” ist. Er ist unglaublich feinfühlig, klug und einfach nur goldig!
Mit dem Verstand ist die Entscheidung, ihn zu behalten, nicht zu erklären.
Er hat eine tolle Ahnentafel, sicher, aber für unsere Zucht wäre natürlich ein “fremder” Rüde sinnvoller, da wir ja schon zu dem Zeitpunkt mit der grossen Schwester Missy und mit Onkel Curtis züchteten und dann natürlich auch mit Schwester Merry. Dann gab es auch noch den grossen Bruder Monty und noch eine Menge mehr an Verwandtschaft.
Wie gesagt, mit dem Verstand ist das nicht zu erklären, nur mit dem Herzenherz5

Und damit kommen wir gleich zu unserem nächsten Sonnenschein!...Colin.
Wie sollte es anders sein....auch nicht geplant!
Geplant war nur, dass irgendwann wieder ein schwarz/weisser Rüde unser Rudel komplett machen sollte. Aber Colin hat uns gefunden und das kam so..........! WEITERLESEN!!

Es geht weiter mit Bettyherz5!
Sie hat eine ganz besondere Geschichte und die hat mit meiner geliebten Zandy zu tun:
Eigentlich, wie sollte es anders sein, war auch Betty nicht geplant bzw. der ganze Wurf nicht.
Unsere Daisy war bereits gedeckt und wir wollten keine zwei Würfe zeitgleich. Da hatten wir allerdings die Rechnung ohne Merry gemacht. Sie findet Colin so toll, dass man bei jeder Hitze höllisch aufpassen muss. Kaum ist sie ein paar Tage läufig, “baggert” sie bereits den armen Colin an. Da wir das natürlich wissen, werden die beiden rechtzeitig getrennt. Dieses Mal war sie aber sehr erfinderisch und hat sich unbeobachtet zutritt zu Colin verschafft.
Im Nachhinein hat Merry natürlich alles richtig gemacht und wir sind ihr für ihren “Fehltritt” sehr dankbar. Ohne sie hätten wir unsere Betty nicht und da Daisy dann auch keine Babies bekommen hatte, waren wir erst recht froh über diesen Wurf!

Der Wurf war wirklich wunderschön und bei zwei blauen- und 4 schwarzen Mädchen war die Auswahl und die Versuchung groß!!
Die Freude über diesen schönen Wurf wurde nur durch die Tatsache getrübt, dass es meiner inzwischen 16,5 Jahre alten Zandyherz5 nicht gut ging und langsam klar wurde, dass sie nicht mehr lange bei uns sein wird.
Zandy war mein absoluter Herzenshund und immer an meiner Seite. Wo ich war, war auch sieherz5
Und jetzt kommt etwas, was ich nie vergessen werde:

Zandy war ihren Welpen gegenüber immer eine tolle Mutter. Sehr instinktsicher und lieb. Andere Welpen aber konnte sie nicht leiden und hielt sie sich immer durch knurren vom Leibe. Jetzt im Alter erst recht!
Wie gesagt, die Welpen waren wunderschön, aber durch die Sorge um Zandy konnten wir uns nicht mit dem Gedanken anfreunden, zu diesem Zeitpunkt einen Welpen zu behalten.
Als die Welpen anfingen, die Gegend zu erkunden und auch langsam Bekanntschaft mit dem übrigen Rudel machten fiel auf, dass Zandy wieder alle Welpen schrecklich fand, außer einem kleinen Mädchen und ....ja klar, es war Betty!
Sie durfte komischer Weise sogar in ihr Körbchen, Betty wurde von Zandy geputzt und durfte sich wirklich alles erlauben. Betty war ihrerseits sehr vorsichtig und sanft zu Zandy und es war wunderschön, die Beiden so zu sehen.
Bald hatte ich dann auch verstanden, was Zandy mir sagen wollte: Ihre Zeit an meiner Seite wird bald vorbei sein und Betty soll diesen Platz einnehmenherz5!

Als klar war, dass Betty bleibt konnte Zandy beruhigt ihre letzte Reise antreten.
Das war am 26. Juni 2015, Betty war 9 Wochen alt!
Was soll ich sagen....Betty sieht ihrer Oma Zandy nicht nur sehr ähnlich, sondern sie ist in ihrer Art und in allem was sie macht fast eine Kopie. Ich habe immer das Gefühl, Zandy wäre bei mir und ab und zu nenne ich Betty auch aus Versehen Zandy. Aber ich glaube, das nimmt sie mir nicht übel, sie weiß ja ganz genau warumherz5
Wieder einmal hat sich bestätigt: ...nichts im Leben ist Zufall!!
Danke Zandy und danke Merry!! Alles richtig gemacht!

Debby ist unsere jüngste Hündin und braun! Das ist eigentlich der hauptsächliche Grund, weshalb sie bei uns geblieben ist. Endlich wieder ein braunes Mädchen und zudem auch noch das einzige des Wurfes...da konnten wir nicht nein sagen!

Debby hat sich zu einer sehr kräftigen, großen Hündin entwickelt. Sie ist ein ganz cleveres Mädchen und inzwischen hatte sie ihren ersten Wurf mit Clayton. Auch als Zuchthündin kann ich sie nur loben. Sie war eine souveräne und ausgeglichene Mama, was ich diesem Energiebündel erst gar nicht zugetraut hätte.

Jetzt kommen wir zu unserem jüngsten Familienmitglied: Cosmo
(Text folgt....)